Die Chemnitzer Linux Tage

finden auch dieses Jahr wieder im März statt, genauer am 19. und 20. März. Inzwischen sind die CLT nach den Berliner Linux Tagen Deutschlands bestbesuchte Konferenz zum Thema Linux und Open Source. Dieser Erfolg ist auf zwei einfache Säulen gegründet: anspruchsvolle Vorträge, bei denen sich die deutschen Entwickler austauschen können und einfachere Veranstaltungen, welche auch Einsteiger optimal abholen.

Es ist also egal, ob man absoluter Kernelguru ist, oder sich noch nicht einmal an die Installation von Linux getraut hat, auf den Chemnitzer Linux Tagen wird für jeden etwas geboten. Ich kann es daher nur empfehlen, wenigstens einen Tag dieses Wochenendes zu opfern und bei den CLT vorbei zu schauen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

Mein Betrag

Natürlich schreibe ich hier nicht ganz uneigennützig. Ich habe dieses Jahr einen Vortrag zum Thema "Grafiktreiber im Linuxkernel - die Außenseiter" eingereicht. Leider hat dieser es aufgrund der vielen Anmeldungen nicht mehr in den Kerneltrack geschafft, weshalb ich erst am Sonntag im Misctrack zu sehen sein werde. Für alle die nun noch wissen wollen, worum es im Vortrag konkret geht, allerdings auch nicht auf den Seiten der CLT suchen wollen, hier noch einmal der Abstract:

Moderne Grafikkarten integrieren vielfältige Funktionen. Entsprechend komplex sind auch die zugehörigen Treiber. Essentielle Teile dieser Treiber residieren gar im Userspace und haben mit dem Kernel nur über verschiedene Interfaces zu tun.
Wie ist der Linux Grafikstack aufgebaut, und wieso ist er so komplex? Wie sehen die aktuellen Entwicklungen aus? Wo wird es in Zukunft hin gehen? Ist die Entwicklung dieser Treiber nur etwas für Gurus, oder kann auch ich etwas beitragen?
Auf all diese Fragen versucht der Vortrag eine umfangreiche Antwort zu geben.

Um mit den Worten von Ryan 'icculus' Gordon zu sprechen: Wer sehen will, wie ein Affe auf Crack einen Vortrag hält, ist herzlich dazu eingeladen sich am Sonntag, den 20.03.2011 um 15:00 Uhr im Raum V1 einzufinden.